00:00:00: Die Mimose ist in der Umgangssprache, das rühre mich nicht an Flänzchen.
00:00:06: Bei Berührungen klappt sie einfach hier Blätter zusammen und zieht sich zurück.
00:00:11: Und so manchmal hört ein Kind von den Eltern diesen Satz Sei keine Mimrose!
00:00:17: Stell dich nicht so an!
00:00:19: Sei nicht so ein Sensibelchen.
00:00:22: Anders nicht
00:00:23: als Nacksch.
00:00:25: Mut macht Geschichten die glücklich machen.
00:00:28: Meine Oma hatte sie drauf diese Lebensweisheiten.
00:00:32: Jedes Mal, wenn ich ihre Unterstützung brauchte, kamen sie aus ihr herausgesprudelt.
00:00:38: Zum Beispiel alles was mit F anfängt verborgt man nicht – Füller, Fahrzeuge und Freunde.
00:00:44: oder bist du heiratzt ist alles wieder gut.
00:00:48: doch dieser Spruch toppt
00:00:49: alles
00:00:50: anders nicht als nacksch.
00:00:53: immer Wenn ich Sorgen hatte, etwas nicht zu schaffen.
00:00:56: Wenn ich den Kopf in den Sand stecken wollte oder wenn ich das Gefühl hatte es geht nicht weiter und ich fragte sie kann ich das denn schaffen?
00:01:03: Meinte sie immer anders nicht als nacksch!
00:01:06: Also na klar warum denn nicht?
00:01:08: Schieß einfach los.
00:01:09: Und genau dieses Anders Nicht Als Nacksch Das möchte Ich mit euch teilen.
00:01:15: Dieses Es Geht Immer Weiter.
00:01:18: Mutmachgeschichten, die glücklich machen.
00:01:20: Das ist mein neues Motto!
00:01:22: Denn auch bei mir ändert sich was also ändern sich auch meine Mutmacht Geschichten.
00:01:26: Bleibt dran und wenn du noch mehr mit mir reden möchtest
00:01:30: und vielleicht
00:01:30: dich austauschen möchtes dann melde Dich unter reno-story.de zu einem kostenlosen Gespräch an.
00:01:37: ich freue mich auf Dich.
00:01:39: und nun anders nicht als nacksch mutmach geschichten die glücklich machen.
00:01:44: Kennst Du das auch?
00:01:45: Wir geht es manchmal so Ich schaue einen Menschen an und frage ihn, sag mal, hast du Kopfschmerzen?
00:01:52: Und der guckt dann ganz komisch und sagt wieso.
00:01:54: Siehst Du das?
00:01:56: oder man kommt in einen Raum voller Menschen und hat irgendwie das Gefühl dass es krummelt!
00:02:02: Man weiß nicht genau warum man dieses Gefühl hat aber irgendwann wird man bestätigt nämlich dann wenn der Streit ausbricht.
00:02:09: Und immer öfter ertappst Du Dich dabei, dass Du über den tiefgründigen dahinter liegenden Inhalt eines kleinen Satzes nachdenkst.
00:02:19: Wenn du das alles kennst, dann bist du wahrscheinlich hochsensibel!
00:02:23: Und heute darf ich zwei wunderbare Gäste am Mikrofon begrüßen die dazu eine ganze Menge erzählen können.
00:02:32: Ich begrüße ganz ganz herzlich Christina und André Steinhauer.
00:02:37: Ein wunderschönen guten Abend.
00:02:38: Hallo auch von meiner Seite.
00:02:41: Ich habe heute zwei Menschen am Mikrofon.
00:02:43: Sie sitzen mir gegenüber bei der Zoom-Konferenz und das macht sie auch sehr gut, dadurch sehen wir die Gesichter besser.
00:02:48: Und Christiana hat so ein wunderschönes Lächeln.
00:02:51: Der André Schmunzelt auch in sich rein!
00:02:54: Ich bin sehr gespannt was heute unser Gespräch ergibt.
00:02:58: Denn ich hab manchmal das Gefühl dass ich in bestimmten Dingen sensibel bin.
00:03:03: aber ich glaube das was ihr habt ist noch eine ganze Menge mehr.
00:03:07: Ich steig einfach mal ein Ihr seid Geschwister Ihr seid nicht verheiratet, auch wenn man das jetzt vermuten könnte.
00:03:13: Ihr seid Geschwister und ihr habt bereits eine sehr bewickte Vergangenheit hinter euch.
00:03:18: Gleichzeitig seid ihr hochsensibel Und diese beiden Aspekte haben euer Leben stark geprägt.
00:03:25: Nehmt mich und meine Zuhörer erstmal mit auf diese Lebensreise.
00:03:29: Also der Übergang war sehr schön.
00:03:32: Vielen Dank für die Einladung bis wir bei deinem Podcast hier sprechen dürfen.
00:03:37: Also unsere Reise ist wirklich sehr...
00:03:40: lang
00:03:41: und mit einigen Abenteuern, denn wir haben schon viele Länder bereist bevor wir in Deutschland angekommen sind.
00:03:49: Und das hat uns auch geprägt zum Teil.
00:03:53: Die Hochsensibilität haben wir ja seit unserer Geburt.
00:03:56: Wir haben es vererbt bekommen was Jahr zwanzig Prozent aller Menschen vererb bekommen, sei es von den Eltern oder Großeltern und wir haben es für unseren Eltern.
00:04:08: Und dennoch unterscheiden wir uns und da freue ich mich, dass wir das hier in deinem Podcast teilen dürfen.
00:04:15: Dass es auch sehr große Unterschiede gibt bei dem Berufs-Sensiblen.
00:04:20: André vielleicht kannst du ein bisschen was über euren Werdegang erzählen?
00:04:24: Über die Länder, die ihr alle bereist hat und vielleicht doch warum wenn du das möchtest?
00:04:29: Ja, sehr gerne!
00:04:30: Ich habe mich damals vor vielen Jahren mit der Anforschung mal auseinandergesetzt, weil wir kommen quasi aus der ehemaligen Sowjetunion und mich hat das schon immer interessiert und gereizt.
00:04:44: Woher unser Ursprung ist?
00:04:46: Und dann ging ich oder kam ich soweit zurück bis zum siebzehnten, achtzehnten Jahrhundert wo dann viele Deutsche unter anderem wir quasi nach Russland zogen um eine neue Heimat, sage ich mal dort aufzubauen.
00:05:05: Und irgendwann nach einigen Jahrhunderten kam mir dann quasi dann Opti-Welt.
00:05:14: Bei mir war das an Kazakhstan genauso wie bei meiner Schwester und dann zogen wir von Kasastan nach Uzbekistan.
00:05:23: Mein Vater ist zum Beispiel in Kyrgyzien geboren Und irgendwie führte das alles so zusammen.
00:05:29: Meine Mutter ist jetzt in Osweg, ist dann geboren und nach Zerfall des Verwettungs-Union zwei Neunzig sind wir dann nach Deutschland quasi zurückgekehrt.
00:05:39: aber natürlich wurden wir asiatisch geprägt und es war natürlich nicht einfach Fuß in Deutschland, sag ich mal zu fassen auch besonders für uns Kinder weil wir gehörten dann quasi dann zu der Generation die dann in Ausbekistan schon kein Deutsch mehr gelernt haben.
00:05:57: Das heißt, der Vater war der Einzige, der da noch Deutsch konnte aber die Sprache wurde nicht weitergegeben und ich konnte zum Beispiel damals nicht eingeschult werden weil ich kein Deutsch konnte.
00:06:07: das heißt ich musste erst mal die Förderschule besuchen.
00:06:10: Da war ich schon gefühlt sieben oder acht Jahre alt kam ich in die erste Klasse Und abgesehen von der Weltreise hatte ich immer schon so das Gefühl dass ich anders bin und ich gehörte zu der Gruppe, die gerne einfach beobachtet hat.
00:06:28: Mich hat immer interessiert wie die Welt funktioniert.
00:06:32: Gehörte so den Schülern, die gern auch mal aus dem Fenster geschaut haben das sind dann immer meine Eltern von denen Lehrer anzuhören bekommen da andere konzentriert sich nicht so gerne in der Schule.
00:06:42: Da sitzen wir gerne am Fenster und schaut raus.
00:06:45: mich hat dann immer interessierte wer den Vögel zum Beispiel das Baum von Nestern beigebracht hat, woher haben sie die Techniken?
00:06:54: Das waren immer so meine Fragen, die mich interessiert haben.
00:06:57: Nicht unbedingt jetzt Mathe oder andere Fächer sondern warum reagiert der Lehrer so wie er reagiert?
00:07:05: Warum reagieren Mitschüler in der Pause so miteinander zueinander?
00:07:12: und die Gesikmimik, die Körpersprache Menschen zu verstehen, das hat mich quasi immer so fasziniert
00:07:19: André, das klingt schon mal so richtig faszinierend.
00:07:23: Ich habe auch so ähnliche Schüler kennengelernt und du hast nicht nach Freundschaften gesucht?
00:07:29: Habe ich das Gefühl, sondern eher noch antworten.
00:07:31: Korrekt!
00:07:34: Aber ...
00:07:35: Christina, bevor ich dich frage wie sich das bei dir entwickelt hat möchte ich noch mal auf den Begriff selbst eingehen.
00:07:42: Der Begriff Hochsensibilität wird im Deutschen sehr viel benutzt und im englischsprachigen Raum heißt es Hochsensitivität.
00:07:50: Ja?
00:07:51: Wie hast du erkannt dass Du hochsensibel bist oder hoch sensitiv?
00:07:57: Also bei mir war das ja so.
00:07:59: Ich bin ja zur Schule
00:08:00: noch in der Sowjetunion gegangen, die erste Klasse.
00:08:03: Und bei mir war Mathe sehr im Vordergrund.
00:08:05: also was das angeht ich habe ein ganz schnelles Denken.
00:08:09: ich kann sehr schnell
00:08:10: Sachen
00:08:11: analysieren verstehen gerade was zum Beispiel Mathematik oder Grammatik?
00:08:17: Also ich weiß auch als sie nach Deutschland gekommen sind da waren wir in Deutsch hieß Wir machen morgen Grammatiken.
00:08:23: Das war für mich Ein richtig schönes Gefühl.
00:08:26: Wenn es hieß, wir schreiben Aufsatz war jetzt nicht so.
00:08:29: Aber Mathematik und Grammatik, das waren für mich immer
00:08:33: ... Highlights.
00:08:35: Sagt die Highlights, dann wären wir in der Schulzeit.
00:08:38: Ich war
00:08:39: ganz anders als mein
00:08:40: Bruder und ich war
00:08:40: immer da, wo Action ist.
00:08:42: Also ich gehöre immer zu denjenigen, die eher mittendrin sind statt nur dabei.
00:08:48: Doch ich merkte dann immer schnell, wieso bin ich so aufs Gelaugt?
00:08:52: Es interessiert mich ja!
00:08:53: Und ich hab gerne Kontakt und ich bin sehr gern unter Menschen.
00:08:57: doch wenn ich zu Hause war... ...ich habe ein zwei Stunden einfach nur Ruhe gebraucht.
00:09:02: Ich hab nie verstanden, warum meine Schulfreunden, wenn ich dann zu denen nach Hause gegangen bin ... Dass sie sofort sich an Hausaufgaben gesetzt hatten.
00:09:11: Ich konnte das nicht!
00:09:12: Ich brauchte so ein, zwei Stunden bis ich das alles verarbeitet habe, was ich in der Schule wahrgenommen
00:09:19: habe
00:09:20: und mich wieder auf Hausaufgang fokussieren konnte.
00:09:23: Jetzt natürlich rückblickend verstehe ich, weil ich ja alles aufgenommen hab die Emotionen vom Lehrer von den Schülern und meiner eigenen noch.
00:09:31: Und dann ist es natürlich klar, dass ich dann, wenn ich nach
00:09:34: Hause kam,
00:09:35: müde war.
00:09:36: Das hab ich einfach so hingenommen.
00:09:39: Für mich gab's da keine Erklärung.
00:09:40: Ich war einfach wie ich
00:09:42: war
00:09:42: und das war für mich vollkommen in Ordnung.
00:09:46: Wie das Leben so ist, kam einige Ereignisse in mein Leben
00:09:50: ... und ich fing
00:09:51: an nicht selber zu suchen.
00:09:52: Wer bin ich?
00:09:54: Warum bin ich so?
00:09:55: Weil ich immer wieder gehört hab, sei nicht so sensibel.
00:09:58: sei doch mal normal.
00:10:00: Also all diese typischen Sätze, die hochsensible dann immer hören was mich dann irgendwann verletzt hat weil ich wirklich gedacht habe wieso bin nicht so?
00:10:08: wie kann ich denn anders sein?
00:10:09: Und da hab' ich viele Seminare besucht und da hieß es immer wieder du bist hochsensible Ria!
00:10:15: Wie habe ich reagiert?
00:10:17: Nein?!
00:10:18: Ich bin eine starke Frau.
00:10:19: ich wollte damit gar nichts zu tun haben wirklich gar nicht.
00:10:22: ich hab das so abgelehnt und da hab ich gedacht komm das sagen wir vier fünf Menschen, die du gerade kennengelernt hast und einfach über deine Empathie gesprochen hast um alles was du
00:10:33: wahrnehmen kannst.
00:10:35: Und bei Pugeln bin ich auf Bücher gestoßen, auf Videos wo ich mich und bei einigen Videos meinen Bruder
00:10:41: erkannt habe!
00:10:42: Dann hab' ich dann eben die Videos weitergeleitet und hab gesagt hier schau
00:10:45: mal
00:10:46: vielleicht erkennst du dich ja wieder?
00:10:48: Ich hab dich da wiedererkannt und so sind wir überhaupt auf das Thema Rufsensibilität gekommen.
00:10:54: Zum Begriff Hochsensibilität, also abgekürzt HSP habe ich mir sagen lassen.
00:10:59: Er wurde von Elin Aron geprägt als Persönlichkeitsmerkmalung nicht als Krankheit und er wird auch ganz stark abgetrennt von diesem was man so manchmal auch vielleicht vergleichen könnte Asperger-Syndrom.
00:11:12: Es beschreibt eigentlich eine überdurchschnittliche hohe Sensibilität im Zusammenhang mit Geräuschen gerüchten Emotionen.
00:11:21: Sie werden intensiver
00:11:22: wahrgenommen
00:11:23: und tiefer verarbeitet.
00:11:24: Und deshalb kommt es wahrscheinlich auch zu diesen starken Ermütungserscheinungen, weil man eben so fähig sich aufnimmt und verarbeiten muss.
00:11:31: Weil man ja auch darauf reagiert im Gegensatz zu den ADHS-Lern oder zu den Autisten.
00:11:37: Die können nämlich nicht adäquat emotional agieren.
00:11:40: aber hochsensible Menschen greifen dann ins Geschehen ein und organisieren auch in der Gruppe die Arbeiten miteinander.
00:11:47: Das zieht so wahnsinnig Energie!
00:11:49: Ich kenne das zum Teil auch.
00:11:51: Es gibt Gruppen, da kann man ganz locker-flockig arbeiten und dann gibt es Gruppen.
00:11:55: Da habe ich am Ende das Gefühl die haben mich ausgesaugt!
00:11:58: Da ist alles weg und ich muss erst mal Luft holen.
00:12:02: Wie ist das eigentlich bei euch?
00:12:04: Seht ihr diese Hochsensibilität als Geschenk oder als Bürde
00:12:08: an?
00:12:10: Ich würde sagen sowohl als auch beides.
00:12:13: Ich kann jetzt nicht sagen was mehr oder weniger ist.
00:12:17: Ich denke, wenn man gelernt hat damit umzugehen wird das mal mehr als eine Gabenbetracht.
00:12:23: für die Suchenden.
00:12:25: Die es vielleicht bis heute nicht wissen dass sie wuchsentibel sind würde ich sagen dass dann vielleicht für die meisten erst einmal in den Böden ist erstmal sich selber zu finden warum ich auch gewisse Reize reagiere.
00:12:37: warum bin ich so ausgelaut und erschöpft?
00:12:39: Warum verfalle ich in Burnout
00:12:41: etc.?
00:12:42: Und warum versteht mich die anderen nicht und ich verstehe sie blendend?
00:12:47: Am Anfang ging es uns ähnlich, weil wir nicht wussten, warum wir so sind wie wir sind.
00:12:52: Das heißt, wir haben sehr viel persönlich genommen.
00:12:56: Heute klappt das uns eigentlich wunderbar, dass wir uns vor vielen Sachen abkretzen können.
00:13:02: Ich würde sagen bei uns ist jetzt mehr eine Gabe als ne Böde und die Böhre wird immer da sein.
00:13:08: man hat immer einen gewissen Kampf aber man weiß, wie man damit umgeht.
00:13:12: gibt es eine Geschichte oder Anekdote, die das deutlich macht?
00:13:17: Also ich sage zum Beispiel immer hochsensible Menschen sehr charismatisch und sie strahlen das aus.
00:13:24: Und die anderen, die dass weniger sind oder gar nicht sind sehen das und spüren das, dass sich dir zum Beispiel meine Lebensgeschichte erzählen kann meine Schmerzen erzählen kann, meinen Problemsorge.
00:13:37: Und als hochsinnige Person findet man das natürlich dann immer spannend und man hört sich die Geschichten an.
00:13:43: Dann verliert man sich in die Geschichte und schlüpft quasi so wie soll ich dir sagen in den Körper des anderen und fühlt quasi den Schmerz, die Sorgen, die Probleme die eigenen Probleme.
00:13:59: Man hat dann selber Schmerzen, das geht dann Tage und Wochen und es ist ja nicht nur eine Person, die alles ableht sondern du bist quasi der Lebensberater und alle wenden sich an dich und laden dann alles ab.
00:14:13: so geht es quasi auch vielen Hochzensiblen, die damit zu kämpfen haben dieses negative wieder loszubekommen.
00:14:22: Das führt zur Erschöpfung, Ermüdung, Überreizung.
00:14:27: Das stelle ich mir sehr, sehr kompliziert vor.
00:14:30: Weil ich als Lehrerin hab natürlich auch immer wieder interessante traurige problematische Geschichten von Kindern gehört und habe auch immer eine Weile gebraucht um das zu verarbeiten und habe dann irgendwann versucht zu lernen mich davon abzugrenzen und dass nicht mit nach Hause zu nehmen.
00:14:47: aber was du beschreibst ist ja noch viel mehr.
00:14:50: man denkt ja nicht nur darüber nach sondern man fühlt offensichtlich die Probleme nochmal mit.
00:14:55: Und dieses hineinschlüpfen in den anderen, das bedeutet ja eigentlich ... dass der andere die Geschwierigkeiten bei dir ablädt.
00:15:04: Ihm geht's wahrscheinlich dadurch besser!
00:15:07: Und du hast jetzt den Anführungsstrich im ganzen Mist bei dir drauf und du musst damit umgehen lernen.
00:15:13: Kriegt man das hin?
00:15:14: Ja.
00:15:15: Definitiv.
00:15:17: Sonst könnt
00:15:17: ihr unsere Arbeit gar nicht machen.
00:15:21: Ich hab schon grad gedacht... Eigentlich Die hochsensiven sind predestiniert dafür, Therapeuten oder Trainer zu sein.
00:15:30: Aber wenn ich das höre ... Das ist ja das Ergebnis für den nicht selbst ein Fiasco!
00:15:38: Man muss wirklich wahnsinnig lernen, das irgendwie abzulegen und abzustreifen.
00:15:45: Wie macht ihr so was?
00:15:46: Also das ist natürlich unterschiedlich und da hat ja jeder individuelle Techniken.
00:15:51: Und auch was mein Bruder eben erwähnt hatte, früher konnte ich es auch nicht.
00:15:55: also ich dachte auch jeder Mensch kann das so den anderen wahrnehmen wie ich
00:16:00: zum Beispiel
00:16:01: auch wahrnehmen
00:16:02: kann
00:16:03: dass ich dann immer wieder auf Gegenteil sozusagen gestoßen
00:16:06: bin und auch lernen
00:16:07: durfte wirklich mich abzugrenzen.
00:16:11: Wir arbeiten ja auch im Coaching-Bereich und Beratungbereich, wir kriegen tagtäglich Geschichten sowohl per E-Mail oder auch erzählt oder in Workshops die wir anbieten.
00:16:22: Da heißt es sich
00:16:23: abzuggrenzen!
00:16:24: Und
00:16:24: da ist erstmal wichtig selbst die eigene Hochsensibilität kennenzulernen.
00:16:29: Ja
00:16:29: wie bist du?
00:16:30: Welche Art?
00:16:31: Es gibt verschiedene Arten der Hochs sensibilität zum Beispiel... Nein, richtig rum.
00:16:36: Dreißig Prozent extravitierte und siebzig Prozent introvitierte!
00:16:41: Und da darunter gibt es nochmal diejenigen, die abenteuerlustig sind oder diejenigen die etwas eher ängstlicher sind.
00:16:48: und ja keine Veränderung nur kein Abenteuer.
00:16:51: Oder dann gibt's sogar diese Scanner-Persönlichkeit, die sich für alles interessieren – für jedes Thema und noch ein Thema und ein
00:16:58: anderes Thema.
00:16:59: Und natürlich auch, wie ist deine Vergangenheit?
00:17:01: Wie wurde da als Kind, als Jugendlicher deine Sensibilität wahrgenommen.
00:17:07: Wurde es ernst genommen oder eher nicht?
00:17:10: und dann ab einem gewissen Alter, wenn du volljährig bist, bist du selbst verantwortlich für dich.
00:17:16: Du musst gucken, wie gehe ich damit um und das sagen wir immer wieder in die Eigenverantwortung zu gehen.
00:17:22: Schauen, welche Menschen tun dir gut?
00:17:24: Wo sind deine Kraftorte?
00:17:27: Wo kannst du Energie ... ähm, wieder dir holen.
00:17:32: Welche Menschen sind wichtig zu meiden?
00:17:35: Was mein Bruder auch ihm genannt hat.
00:17:37: Viele Menschen riechen hoch sensibler und nutzen sie einfach
00:17:40: aus!
00:17:41: Da haben wir ganz viele im Coaching die dann total verzweifelt ja wie lange
00:17:46: in
00:17:46: einer toxischen Beziehung sind und es jetzt geschafft haben rauszukommen.
00:17:51: Ja und da auch wirklich zu schauen
00:17:55: was
00:17:55: tut mir gut?
00:17:57: und aufzuhören zu idealisieren, hochsensible idealisierend gerne Menschen.
00:18:01: Ja der ist gerade so zu mir weil er hat gerade so viel Stress oder entschuldigen sogar das Verhalten
00:18:09: des
00:18:09: anderen.
00:18:10: Und da heißt es wirklich zu reflektieren und zu schauen was tut der
00:18:14: Mensch
00:18:15: damit dass es mir
00:18:16: auch gut
00:18:17: geht?
00:18:17: also das ist ja egal welche Art von Beziehung wir eingehen ist immer eingeben
00:18:21: und einnehmen
00:18:23: Und Hochsensibli geben so gerne.
00:18:25: Sie wollen
00:18:25: ja immer Harmonie,
00:18:26: dass das ja immer so harmonisch ist und sei es eine kleine Dissamonie in der Klasse.
00:18:31: zum Beispiel wenn wir jetzt eine Schulklasse nehmen wie viele Schüler sind im Moment?
00:18:35: Zwanzig, dreißig und da ist vielleicht zwei hochsensible Kinder und sie spüren schon Dissarmonien, obwohl er vielleicht stille ist in dem Raum und merken sie schon Dessamonien und das versuchen sie unbewusst Auszugleich oder ein Familienfeier.
00:18:50: Spüren Sie auch, wer darf nicht neben wir sitzen?
00:18:53: Und es kann sein dass sie nach zwanzig Minuten so erschöpft sind und für die anderen Familien mit wieder ist das auch.
00:18:59: das war ja schönes Kaffeekuchen treffen.
00:19:02: Wunderbar!
00:19:03: Die Torte war lecker der Kaffeeschrecken und er hoch sensibel.
00:19:07: Der ist fertig.
00:19:08: Der braucht erstmal zwei Tage um wieder klar denken zu können oder manchmal geht es auch schneller, wenn er gelernt hat damit umzugehen.
00:19:15: Der hat das Gefühl der war bei der falschen Feier!
00:19:17: Oder so ja?
00:19:19: Oder
00:19:19: ähm... Auch als Hochseinsiebler zu akzeptieren.
00:19:23: Es gibt Menschen die möchten das nicht und dann darf ich eine Entscheidung treffen mit welchen Menschen möchte ich
00:19:29: zu tun
00:19:30: haben und wie viel Zeit möchte ich investieren?
00:19:33: Welchen Punkt ich zum Beispiel zur Abgrenzung spannend finde.
00:19:38: Man kann es zum Beispiel auch gut bei den Kindern beobachten, wie sich die Kinder abgrenzen.
00:19:44: Das heißt sie verlassen gerne zum Beispiel den Raum.
00:19:46: Sie suchen sich so einen Zufluchtsort.
00:19:49: Es kann das eigene Kinderzimmer sein, es kann dann vielleicht ein Indianer-Zelt sein oder vielleicht haben sie sich da irgendwie eine Burg gebaut wo sie dann reinkriechen.
00:19:59: Manche ziehen sich vielleicht eine Decke über in den Kopf und kommen dann zu Ruhe.
00:20:05: Und wie Erwachsene, unser Leben ist schnelllebig.
00:20:11: Arbeit, Haushalt, Kochen
00:20:12: etc.,
00:20:13: da bleibt wenig Zeit sich auch Gedanken zu machen, wie ziehe ich mich zurück?
00:20:18: Wie komme ich zur Ruhe?
00:20:20: Wie entspann ich mich?
00:20:22: und wenn ich mich zum Beispiel überreizt fühle mache ich mir auch jetzt mal Gedanken woher es kommt.
00:20:28: Meistens sind das dann Sorgen oder vielleicht Probleme auf der Arbeit oder vielleicht hat man ein unschönes Gespräch gehabt.
00:20:37: Was mir besonders hilft, wenn ich mich auch selber einrede
00:20:41: z.B.,
00:20:43: ich liege auf dem Bett und schließe meine Augen um meine innere Stimme.
00:20:46: Ich kann auch laut sprechen dass alles gut ist.
00:20:50: Dass ich zufrieden bin, dass ich dankbar bin das ich mir keine Sorgen machen will, dass in das Innere quasi einredet als eine zweite Stimme und mich dann selber beruhige Nach zehn oder fünfzehn Minuten merke ich, dass sich dann wieder so zur Ruhe kommen.
00:21:06: Und da gebe mich auch jeden eigentlich mal so ein Tipp.
00:21:08: Jeder soll für sich mal ausprobieren wie er zu Ruhe kommt.
00:21:12: Manche sagen nicht machen Spaziergang.
00:21:14: die anderen sagen ich backe vielleicht einen Kuchen.
00:21:16: Die Anderen sagen nach Ich gehe in den Garten und gieße meine Blumen und so komme ich dann auch zur Ruher.
00:21:22: So jeder muss quasi sein Schlüssel finden wie er dann zur Ruhr kommt.
00:21:27: Ansätze davon benutze ich oder habe ich in der Schule gerne benutzt.
00:21:31: Wenn ich gemerkt hab, dass Schüler es ganz schwer hatten was ihre Selbstwertgefühle betraf.
00:21:37: Oder wenn sie zum Beispiel gesagt haben Ich kann kein Mathe!
00:21:40: Habe ich immer nehmt ein Blatt Papier schreibt in großen roten Buchstaben drauf Ich kann Mathe oder ich bin stolz auf mich?
00:21:48: Ich hab bei mir am Schrank hängen, ich bin gesund.
00:21:52: Lest das jeden
00:21:53: Tag und...
00:21:54: Die Kinder sagen auch, das hilft ihnen.
00:21:56: Ich glaube, dass ist so eine mentale Geschichte ... Dass man diese vorausschauende Prophezeiung
00:22:02: bzw.,
00:22:02: wie man so schön sagt aus Emotionen werden Gedanken, aus Gedanken werden Worte, aus Worten werden Taten.
00:22:09: Das gilt aber wahrscheinlich doch für alle.
00:22:12: bloß, dass die hochsensiblen Menschen da noch sehr viel intensiver damit arbeiten müssen, weil sie eben soviel aufnehmen.
00:22:19: Manch ... Ein normal sensibler Typ, der hat die ganze Geschichte schon wieder vergessen und weggedrückt.
00:22:25: Das ist erledigt!
00:22:26: Also da war doch nix.
00:22:28: Nimmt es nicht so ernst?
00:22:31: Ja,
00:22:31: das ist ein Widerpunkt.
00:22:33: Ich sag mal ehrlich ich habe auch fünf geschrieben.
00:22:35: Und das hat mich immer hart getroffen.
00:22:38: Ich weiß nicht...
00:22:39: Wobei in der Sevedion nun waren ne fünften Eins,
00:22:41: ne?!
00:22:42: Ja, genau.
00:22:44: Aber mein Müll war da ja nicht zur Schule.
00:22:45: Genau!
00:22:46: Also ihr Stücke...
00:22:48: Ich kenne das noch mit der Fünf die beste Note.
00:22:51: Das musste ich erst mal bearbeiten und da hatten wir andere Schüler, die dann vielleicht auch eine Fünfe hatten.
00:22:57: für die war es das egal.
00:22:59: Mir doch egal.
00:23:00: Und das war denen auch tatsächlich egal und ich habe mir jedes Mal gewünscht so ähnlich zu denken oder so ein ähnliches Gefühl zu haben ist mir doch egal, meine fünf nächstes Mal wird's vielleicht besser Aber das war halt nie so.
00:23:13: Christina, genießt ihr auch so?
00:23:16: Oder gibt es vielleicht sogar Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen ... Ihr tauscht euch ja wahrscheinlich aus!
00:23:22: Aber ihr seid natürlich auch zwei unterschiedliche Persönlichkeiten.
00:23:25: Habt ihr das schon mal festgestellt, dass es bei Frauen anders funktioniert als beim Männern?
00:23:30: Also ich denke schon, dass André mehr der introvertierte Typ ist und du bist mehr die extrovertierte, also dreizig-siebzig.
00:23:38: Ähm... Wie funktioniert das?
00:23:41: Gibt es da so prägnante Unterschiede oder Merkmale?
00:23:46: Ich kann ja nur von uns sprechen.
00:23:48: Bei mir ist so, ich bin sehr geräuschempfindlich also ich höre alles.
00:23:53: Also ich höhe wirklich Sachen wo die anderen sagen was das hörst du?
00:23:58: Das höre ich gar nicht!
00:23:59: Das heißt wenn wir irgendwo eingeladen sind und ich weiß das dann zum Beispiel live Musik oder gehen nach einer Veranstaltung wo dann getanzt wird Dann hab ich immer Europax dabei.
00:24:10: Weil ich genau weiß, nach fünf Minuten muss sich sonst den Raum verlassen weil für mich ist das dann Schmerzen.
00:24:17: Also
00:24:18: die, die das
00:24:19: auch haben wissen genau was ich meine.
00:24:22: Bei meinem Bruder zum Beispiel ist es ganz anders.
00:24:24: Ich habe ihn noch nie mit Europax gesehen Kann so gar nicht direkt sozusagen neben der Box sitzen.
00:24:31: So stört dich das nicht?
00:24:34: Was denn?
00:24:35: Ja genau!
00:24:36: Was meinst du
00:24:37: denn?!
00:24:38: Also ich gehöre ja zu denjenigen, die gerne mitten drin sind.
00:24:42: Mein Bruder ist ein sehr, sehr guter Beobachter und hat das dann sozusagen alles im Blick.
00:24:48: Und ich bin dann diejenigen, der mitten drinnen ist.
00:24:52: Was uns einfach auffällt, dass wir in Einzelcoachings eher Männer haben, die dann auch froh sind, dass sie endlich mal darüber sprechen dürfen, empathisch sind, dass sie auch mal weinen dürfen.
00:25:06: Dass die nicht so stark sein.
00:25:09: Aber ich finde mittlerweile dieser Mythosensibilität ist was Schwaches.
00:25:14: also das können wir wirklich auflösen denn Sensibilität hat auch eine gewisse Stärke.
00:25:20: Du kannst es ja dann auch für dich nutzen wenn du so viel wahrnehmen kannst hast ein ganz anderes Auge für Detail zum Beispiel was sich stimmig anfühlt und was nicht zb in einem Restaurant.
00:25:33: dann spürst du ja auch schon, ob die Deko übereinstimmt mit den Tischdecken.
00:25:39: Ob die Blumen echt sind?
00:25:41: Wie ist denn der Kellner?
00:25:42: Wie kocht er mit Liebe gekocht und das kannst du für dich, deine Familie entsprechend einsetzen unabhängig davon, ob du jetzt ein Mann bist oder eine Frau.
00:25:53: Du hast einfach ne ganz andere... Aufmerksamkeit.
00:25:57: Du weißt so Details, wer mag was?
00:26:00: Wer hat welche Vorlieben und das ist ja auch etwas die anderen dann schätzen.
00:26:06: Ich habe das mal rausgesucht herausfordernd.
00:26:08: es ist für viele wahrscheinlich vor allen Dingen für Personen mit dem Hören zu tun haben oder die hoch sensibel sind im Zusammenhang mit dem Hirn Schwierigkeiten in der Umgebung in Großraumbüros oder bei vollen Innenstädten, dass man da das Weite sucht und sagt es geht nicht.
00:26:27: Ich kann mich an mich erinnern aber als ich schwanger war mit meinem zweiten Kind waren wir mal tanzen.
00:26:33: Das war so, dass ich nach fünf sechs Minuten, ich tanze wahnsinnig gerne und ich liebe Musik auch und ich hatte eigentlich nie ein Problem mit lauter Musik Dem Moment hatte ich das Gefühl, die Musik geht in das Innere meines Körpers.
00:26:48: Und mein Kind fängt an mit zu tanzen und ich dachte, ich muss hier raus!
00:26:50: Ich muss hier heraus?
00:26:51: Das geht gar nicht!
00:26:52: Aber das war nur damals einmal so.
00:26:54: Ansonsten kann ich mich ... Sagen wir mal so... Ich hab jetzt auch schon so Schwierigkeiten mit dem Hören.
00:26:59: Und meinen
00:26:59: Hanohrarzt meinte schon ein paar Herrchen im mittleren Hörbereich sind weg.
00:27:05: Die kommen nie wieder.
00:27:08: Da höre ich wirklich schwer.
00:27:11: Ich hatte neulich auch ein Hörtest gemacht und er meinte, der Hörakustika so gutes Hören habe ich sehr selten.
00:27:17: Ich wollte noch
00:27:18: mal auf die Sterne.
00:27:18: zugekommen sind vor allen Dingen eine hohe Empathie, eine starke Kreativität und die Detailgenauigkeit, die du gerade auch erläutert hast.
00:27:27: im Umgang aber ist es sehr wesentlich.
00:27:29: darum muss ich nochmal verweisen denn manchmal erinnert mich so ein bisschen das an die ADHS Kinder oder an die Autisten mit denen ich gearbeitet hab.
00:27:38: Wesentlich sind im Umgang die Abgrenzung, die bewussten Pausen und die Rückzugsmöglichkeiten und das Erlernen von Entspannungstechniken.
00:27:49: Das können Autisten ganz schwer oder das können ADHSler schwer, sie können damit ganz schwer umgehen und die müssen das wirklich von außen beigebracht bekommen.
00:27:59: aber hochsinnsebel Menschen kommen da auch selber drauf zu reinigen oder sich dann wirklich aus diesem Energiefeld herauszubringen.
00:28:10: Und das sind dann auch die Unterschiede, wie hoch sensibler agieren weil ... Die schaffen das.
00:28:15: ich hab da ein Kind mal gesehen.
00:28:16: Das setzte sich einfach nach hinten hin, machte die Augen so eine halbe Umstellung und dann habe ich gesagt was machst du jetzt gerade?
00:28:25: Ich muss mich erst mal beruhigen aber das kriege ich hin.
00:28:27: machen sorry weiter.
00:28:30: Bitte gute Sache
00:28:31: super
00:28:32: mach das!
00:28:33: Die Herausforderung, so wie ihr das beschrieben habt sind enorm.
00:28:37: Und ihr arbeitet jetzt auch noch mit Personen und Persönlichkeiten die diese Herausforderungen nicht so meistern als ihr.
00:28:45: Ihr habt sogar ein Buch geschrieben.
00:28:47: Wie funktioniert dieses Arbeiten?
00:28:50: Wie macht ihr das?
00:28:51: Schwierig!
00:28:53: Kostetlich beantwortet!
00:28:55: Weil wir haben festgestellt dass Hochsensibilität nun nicht nur Das Feinfühlige ist, sondern manchmal auch zu perfektionistisch.
00:29:05: Ich drehe mich oft im Kreis und meine Arbeit, die ich quasi gemacht habe, dann ungern abgebe weil ich immer denke das es nicht gut genug ist.
00:29:16: Bleibt dann die Arbeit liegen und ladet sie in der Schublade.
00:29:21: Man hadert immer sehr stark mit sich man möchte keine Kritik abbekommen und man weiß dass es nicht perfekt und man gibt's nicht ab!
00:29:29: Und das hatten wir quasi mit unserem Buch gehabt.
00:29:33: Meine Schwester hatte ihre Gedanken, ich hatte meine Gedanken.
00:29:36: Manchmal kam er ja nicht auf einen Nenner weil ich sagte ne ich fühle mich nicht so wie du dich fühlst und umgekehrt genauso.
00:29:43: Und als wir das Buch geschrieben haben... Da hab ich gesagt, ja so können wir das auf keinen Fall abgeben.
00:29:48: Weil wenn die Menschen das lesen, die können dann gar nicht unterscheiden.
00:29:51: Bin ich das jetzt oder ist es meine Schwester?
00:29:55: Und wir haben uns mit diesem Buch am Ende, wo's eigentlich schon fertig war ... Ich weiß gar nicht wie viele Jahre noch im Kreis gedreht bis wir uns einig wurden und selbst bei der Abgabe sagten wir nein Stopp!
00:30:08: Dann muss noch was geändert werden weil es kann ihr einen Arbeitskollege kaufen.
00:30:14: Und ich bin dann so gläser in diesem Buch, das darf man nicht erfahren.
00:30:18: Dann fingen wir wieder umzuschreiben und am Ende war es immer noch nicht so perfekt, bis wir es dann irgendwann doch abgegeben haben.
00:30:25: Da lag man da erst mal ein bisschen mit Bauchschmerzen.
00:30:28: Dann kamen Ideen, ach, ich hätte auch dies oder jenes machen können.
00:30:33: Das hat viele Hochsensibler, die sich kreissträhnen.
00:30:37: Aber jetzt dürft ihr den Titel eures Buches verraten?
00:30:40: Also unser Buch heißt ... Hoch Sensibilität ist eine Gabe.
00:30:44: Mit uns haben wir das mittlerweile entdeckt, dass
00:30:46: es
00:30:47: einfach eine Gabe ist und was mein Bruder eben angesprochen hat dieses Perfektionismus und sich nicht trauen.
00:30:54: Ich mache's einfach weil ich genau weiß Es wird nie perfekt sein Egal was du tust Und es wird immer Menschen geben die es einfach besser machen oder anders machen.
00:31:03: Wir erreichen einfach die Menschen Die von uns erreicht werden möchten.
00:31:09: Du kannst nicht jedem Menschen gefallen und das ist okay.
00:31:12: Und wenn du Herzen berühren willst, sei einfach so wie du bist weil dann berührst du auch wirklich Menschen mit deiner Geschichte.
00:31:20: Wir haben ja auch Lesungen wo mittlerweile über hundert Menschen
00:31:24: dann sitzen
00:31:25: und gehen natürlich sehr viel wahrnehmen Schon bevor wir dann hingehen, kenne ich das noch vom Tanz.
00:31:32: Ich habe sehr viel getanzt früher Formationen da weiß ich auch noch Wir standen dann schon fertig in der Umkleide bis wir dann sozusagen aufgerufen wurden vom Trainer.
00:31:40: Da war natürlich diese ganzen Adrenalin und alles Wichtig ist
00:31:45: einfach dieses
00:31:46: Perfektionismus nach und nach loszulassen.
00:31:49: Egal was du tust, es wird nie perfekt sein.
00:31:52: Selbst wenn wir jetzt ab und zu Vorlesen ausruppen, so einen Büchern zusammensitzen im Auto oder reflektieren ... Ach vielleicht hätten wir's doch
00:32:00: irgendwie alles
00:32:02: ergänzen!
00:32:03: Und wir sind ja jetzt gerade dabei in unserem zweiten Buch zu schreiben.
00:32:07: Okay?
00:32:07: Da kannst du dir Ria vorstellen ist das so ähnlich.
00:32:11: Aber ihr
00:32:11: habt ja das erste Kind schon mal geboren.
00:32:14: Das zweite Kind war dann immer einfacher genau.
00:32:18: Das ist ja dann beruhigend.
00:32:20: Du hast eigentlich schon angesprochen, Christina aber vielleicht können die beide für meine Zuhöre zwei oder drei kleine Tricks verraten.
00:32:29: wie jemand der das Gefühl hat dass er mit ähnlich einer Herausforderung zu tun
00:32:34: hat was kann er machen?
00:32:36: In kleinen oder auch in schwierigen Situationen, in der Schule oder auch im Großhaumbüro.
00:32:41: Was ist da machbar für den ersten Moment?
00:32:43: Also als allerersteres ist es anzunehmen dass du hoch sensibel bist die Einstellung zu verändern weil wenn du die Einstellungen hast das ist ein Fluch, dass es also wirklich negativ behaftet.
00:32:55: Wenn du so durch die Weltgeschichte läufst dann bekommst du das auch hat mir ja vorhin ja auch schon reagatest du hier auch das so schön beschrieben mit Emotionen und Gedanken um deine Entscheidung.
00:33:05: und dann tun als es anzunehmen und dann dich kennen zu lernen.
00:33:09: was macht ich aus?
00:33:11: Hoch sensibilität ist ein Teil deiner Persönlichkeit.
00:33:14: Du hast noch so viele Sachen in dir drin, entdecke sie!
00:33:17: Weil wir sind ganz oft im Außen.
00:33:19: was denken die anderen?
00:33:21: Ich muss ja so sein wie die Anderen und ich finde gerade heutzutage mit Social Media, das heißt zwar Social Media... Was ich auch immer empfehle, nehmt ihr social media freie Zeit.
00:33:31: Tu dein Handy wirklich auf nur, dass du angerufen werden kannst.
00:33:35: Mach den Ton an!
00:33:37: Was du dir anschaust und was du anhörst ist das mentale Nahrung mit dem dann deinen Körper und deine Psyche arbeitet.
00:33:44: Das ist zum Beispiel ganz wichtig die Einstellung.
00:33:47: Bist du in der Opferrolle oder bist du Schöpfer deines Lebens?
00:33:51: Dann auf jeden Fall Reize steuern ja mit Handikonsum zb.
00:33:55: gerade bei Jugendlichen sehe ich ja auch ganz viel, wenn ich dann in Schulen bin.
00:34:00: Da geht es ja auch um das Thema Selbstbewusstsein oder Social-Media-Konsum.
00:34:04: und dann fragen wir immer, wie viele Stunden verbringt ihr denn?
00:34:07: Und manche sagen bis zu zwölf Stunden am Tag.
00:34:09: und da wirklich Essen zu minimieren und sei es eine Stunde weniger als sonst ist schon mal ein Fortschritt.
00:34:16: was auch wichtig ist dass du deine Stärken kennenlernst.
00:34:19: zum Beispiel vielleicht gehörst du zu den Kreativen der vielleicht gerne malt oder Gedichte schreibt, zeichnet oder Musik komponiert.
00:34:28: Also schau einfach was ist deine Stärke?
00:34:31: Wir kennen es ja noch aus der Schulzeit!
00:34:33: Da habe ich immer so ein Beispiel wenn wir zum Beispiel einen Diktat schreiben mit tausend Wörtern.
00:34:38: Und wir haben vielleicht nur sieben Fehler, dann ist rot unterstrichen von der leeren Siebenfehler Es wird aber nie dazu geschrieben, neunhundertdreieinneunzigwörterrichtig Selbst wenn wir null Fehler gemacht haben.
00:34:50: bei dem, die Tat steht Rot dick und fett Nullfehler.
00:34:54: es steht niemals Tausendwörtersrichtig
00:34:57: Und so
00:34:58: sind wir in der Weltgeschichte unterwegs.
00:35:00: Das habe ich falsch gemacht das habe ich auch falsch gemacht.
00:35:02: und dass auch und also auch anstatt zu schauen Wo sind meine Stärken?
00:35:07: Und auch für dich mit anderen zu vergleichen, weil Social Media liefert ja im Moment so ganz tolle Vergleiche.
00:35:14: Jeder hat ja ein ganz tolles exklusives Leben da ist Friedefreude Eierkuchen, wieder in die Realität zu gehen und vielleicht einfach mal wirklich mal den Schwimper zu gehen.
00:35:25: oder siehst du realer Menschen oder die Stadt zu schauen wo es in meiner Orte in der realen Welt wo ich Kraft tanken kann.
00:35:33: André!
00:35:33: Drei Tipps für introvertierte Hochsensible.
00:35:36: Kurs und Schmerzlos!
00:35:38: Gut und schmerzloos!
00:35:39: Gemutig sein, erkennen das was einen bedrückt.
00:35:43: Ich zeige zum Beispiel auch gerne nimm dir ein Blatt Papier Und schreib dir auf Was dir Angst macht.
00:35:49: Wovor hast du Sorgen?
00:35:50: Wo sind deine Probleme?
00:35:52: dass man das erstmal so vor den Augen hat.
00:35:54: Manchmal überschwappt das ein und dann weiß gar nicht, wo das Problem ist.
00:36:00: Dass man einfach so sich in Ruhe mal hinsetzt, stichpunktartig aufschreibt was mir Probleme bereitet und sich dann überlegt Ist das tatsächlich ein Problem und ist dieses Problem lösbar?
00:36:12: Kann ich das Problem angehen.
00:36:14: Wie löse ich das problem?
00:36:16: oder wer kann mir dabei helfen, dieses Problem zu lösen?
00:36:20: weil ich weiß dass Kinder oder Jugendliche im gewissen Alter noch gar nicht so reflektieren wie Erwachsene.
00:36:27: die sehen das Problem.
00:36:28: Oh mein Gott!
00:36:29: Das überschlägt ein.
00:36:30: man ist voller Emotionen vor der Adrenalin, da hat man nicht den Gedanken, ich komme jetzt nach Hause.
00:36:35: Ich reflektiere mich mal wie löde sich das Problem?
00:36:39: Sondern man verfällt vielleicht so in Tränen mit Bauchschmerzen, Kummerschlaflose Nächte, dass man sich das einfach nur so runterschreibt und dann erkennt man auch oft das Problem was man als Problem sieht... gar nicht ein Problem ist oder dass man das Problem relativ gut lösen kann, indem man vielleicht auf die Person dann zugeht.
00:37:00: Da gehört natürlich auch Mut und wenn man sich einmal getraut hat wird es beim zweiten mal natürlich auch schwierig und dann wird's halt immer einfacher.
00:37:07: aber das mit sich so auseinandersetzen das finde ich halt enorm wichtig.
00:37:13: als Kind habe ich das auch nicht gemacht damals noch so mit Jugendlichen zusammengearbeitet habe, dann sind mir immer die Probleme durchgegangen und dann hieß es dann immer so ja wenn ich mit dir die Probleme durch gehe irgendwie erkenne ich da gar kein Problem.
00:37:29: Aber trotzdem hat das mich immer so gepackt um gefangen und ich hatte irgendwie Atemprobleme Luft Luftnot.
00:37:35: Aber wenn ich das mal so anpacke und das einfach mal so betrachte Objektiv, dann ist es doch total lösbar!
00:37:43: Und ich bin davon überzeugt, wenn man seine engsten Probleme aufschreibt und sie durchgeht, dass man definitiv Lösungen
00:37:50: findet.".
00:37:51: Ich finde das total schön sowie du das gerade gesagt hast weil mein Podcast heißt ja Mutmachgeschichten und ich bin so glücklich und dass ich mit euch zusammen hier über dieses Thema sprechen konnte, und dass sich mit euch gemeinsam Mut machen kann das was man selbst ist anzunehmen.
00:38:07: Ich habe mit der Mimose begonnen und möchte jetzt am Ende auch die Brücke zum Mimoso schlagen.
00:38:13: Die Mimosa hat ganz besondere Eigenschaften Und sie ist ein wichtiger Bestandteil ihres Ökosystems, denn sie verbessert die Bodeneigenschaften.
00:38:22: Sie schützt den Boden durch ihren bodendeckenden Wuchs und schützst vor Bodenervorsionen.
00:38:27: Und sie unterstützt durch ihre stickstoffhaltigen Wurzelknäulen mit deren Hilfe sie sich auch zusammenziehen kann andere Pflanzen mit Nährstoffen.
00:38:35: Genauso ist das mit hoch sensiblen, hoch sensitiven Menschen.
00:38:40: ihrer Aufgeschlossenheit, ihre Geselligkeit, ihre Rücksichtnahme und ihre Kooperation macht es erst möglich, dass ein Team voran kommt und lässt die Leistungen aller noch perfekter werden.
00:38:52: Und dafür danke ich euch ganz herzlich!
00:38:54: Ja also wir bedanken uns auch recht herzlich und uns steht das auch sehr nahe des Menschen, denen's so ähnlich geht wie uns, dass sie dann einfach zur Ruhe kommen zu ihrer Kraft kommen, zu ihrer Gabe kommen und erkennen wie wertvoll Sie sind Und dass Hochsensibilität nicht nur eine Bürde ist, sondern das es eine Gabe ist und man sich dann mehr mit der Gabe beschäftigt.
00:39:20: Und die Bürde sei ich mal beiseite schiebt.
00:39:22: Vielen
00:39:23: Dank, Lloria!
00:39:24: Dass wir bei deinem Hut-Machpodcast dabei sein durften und freuen uns, dass wir deinen Zuhörern etwas Mut schenken dürfen auf dem Weg.
00:39:35: Ich wünsche euch natürlich auch mir weiterhin dass wir ganz, ganz vielen helfen können auf unserer Art und Weise mit unseren besonderen Fähigkeiten die ihr habt und die auch ich
00:39:45: habe.
00:39:46: Und drücke allen da draußen die Daumen!
00:39:48: Wenn ihr was braucht meldet euch einfach bei uns.
00:39:51: hier ist Reno Die Mut Mahlen.