00:00:00: Ein Junge sitzt vor mir, versucht die Mathematikaufgabe zu lösen und merkt dass er nicht weiter kommt.
00:00:07: Er wirft den Stift auf den Tisch und murmelt wo sich hin.
00:00:11: Oah das kann ich ja sowieso nicht!
00:00:14: Eine liebe Kollegin, die schon im Büro und Zuhause so viel zu tun hat kriegt es einfach nicht hin mal auch nein zu sagen.
00:00:22: eine andere Geschichte Ich kümmere mich sehr gerne um gesellschaftliche Veranstaltungen, um Weihnachtsfeiern, Theateraufführungen und vieles andere mehr.
00:00:31: Und am Ende bin ich immer überrascht und erstaunt dass kaum jemand mehr sagt als gut!
00:00:38: Dann werde ich sauer, dann werde ich traurig und habe das Gefühl es war nicht gut genug.
00:00:43: Diese drei Geschichten hängen alle mit einem wichtigen Thema zusammen.
00:00:48: Es fehlt etwas Selbstachtung.
00:00:51: Kann man das ändern?
00:00:53: Anders nicht als Nacksch.
00:00:56: Mut macht Geschichten, die glücklich machen!
00:00:59: Meine Oma hatte sie drauf – diese Lebensweisheiten.
00:01:04: Jedes Mal wenn ich ihre Unterstützung brauchte, kamen sie aus ihr herausgesprudelt.
00:01:09: Zum Beispiel alles was mit F anfängt verbockt war nicht Füller, Fahrzeuge und Freunde.
00:01:15: oder bist du heiratzt ist alles wieder gut.
00:01:19: doch dieser Spruch toppt alles Anders nicht als nacksch.
00:01:24: Immer, wenn ich Sorgen hatte etwas nicht zu schaffen!
00:01:27: Wenn ich den Kopf in den Sand stecken wollte oder wenn ich das Gefühl hatte es geht nicht weiter und ich fragte sie kann ich das denn schaffen?
00:01:35: Meinte sie immer anders nicht als knacksch.
00:01:37: also na klar warum denn nicht?
00:01:40: schieß einfach los.
00:01:41: Und genau dieses anders nicht Als Knacksch.
00:01:44: Das möchte Ich mit euch teilen.
00:01:46: Dieses Es geht immer weiter Mutmachgeschichten, die glücklich machen.
00:01:51: Das ist mein neues Motto!
00:01:53: Denn auch bei mir ändert sich was also ändern sich auch meine Mutmacht-Geschichten.
00:01:58: Bleibt dran und wenn du noch mehr mit mir reden möchtest und vielleicht dich austauschen möchtes dann melde Dich unter reno-story.de zu einem kostenlosen Gespräch an.
00:02:08: ich freue mich auf Dich.
00:02:10: Und nun anders nicht als nacksch mutmach geschichten die glücklich machen Sie selbst achten Macht einen riesigen Unterschied.
00:02:20: Davon kann mein heutiger Gast ganz viel berichten, denn sie weiß genau um was es geht!
00:02:28: Ich begrüße ganz herzlich Cornelia Strunz.
00:02:31: Herzlichen Dank liebe Ria.
00:02:34: von Unterschiedmacherin zu Mutmacherinnen Danke für die Chance hier zu sein und ja meinen Herzensanliegen in die Welt zu tragen.
00:02:44: Danke für deine Einladung.
00:02:46: Wir
00:02:46: haben uns vor Kurzem kennengelernt.
00:02:48: Ich glaube, du hast mich angeschrieben und wir haben schon gemeinsam einen Podcast gemacht für dich, für deine Unterschiedmacherin Und ich habe es ein bisschen über mein Leben berichtet.
00:02:58: und das gleiche möchte ich jetzt mit dir machen weil... ...ich denke dass meine Zuschauer dieses Thema Selbstachtung immer wieder auch auf ihrem Tablett finden, auf ihrem Aufgabentablet und deshalb ist es mir so wichtig einen kleinen Stups zu geben und vielleicht die Möglichkeit, dass man ein bisschen weiter darüber nachdenkt.
00:03:19: Bevor wir da aber tiefer einsteigen – ein paar wichtige interessante Worte zu dir!
00:03:26: Du kannst nicht nur den Unterschied zwischen Selbstachtung und Aufopferung erklären, du nennst dich sogar auch die Unterschiedmacherin, das hast du gerade gesagt.
00:03:37: Du hast so wie ich einen eigenen Podcast, du bist Speakerin Du hast auch ein eigenes Buch geschrieben über den Gewinn an Selbstachtung, das heißt aus der Regenbogenquelle zum Ende der Sinnlosigkeit.
00:03:51: Das ist ein ziemlich metaphorischer Titel und wir werden uns darüber gleich noch unterhalten.
00:03:57: doch bevor wir dazu kommen eine erste und für meine Zuschauer vielleicht auch sehr interessante Frage wie kommt man darauf sich mit dem Thema Selbstwirt und Selbstachtungen zu beschäftigen und sich darauf zu spezialisieren?
00:04:11: Eine ganz spannende Frage und eine einfache Antwort.
00:04:16: Ich hab Gänsehaut, weil ich habe es selbst erlebt.
00:04:19: Es beginnt schon in meiner Kindheit.
00:04:22: Weil ich ja und weil ich einfach so wie meine Mama unbewusst glaube, jeder der mich anschaut, der lacht mich aus!
00:04:31: Ja jedenfalls als mein Bruder besitzen da zusammen nachmittags machen wir zusammen Hausaufgaben und er sagt immer wieder Denkst doch nur von der Tapete bis zur Wand.
00:04:41: und als jüngere Schwester.
00:04:43: Ich halte es für die Wahrheit, weil in dem Moment bin ich noch nicht so clever das Sonderfragen.
00:04:48: Halte's für die Warnheit!
00:04:50: Und da ich eben auch keinen Vorbild habe was sagt und das musste dir nicht gefallen lassen, weil jeder sagt mit einer gesunden Selbstachtung sagt na dann gibts einfach etwas Freches zurück ist doch ganz einfach Es ist eben die Mahle und das zieht sich einfach wie ein Roderfaden durch mein Leben.
00:05:08: So, ich habe mich halt so immer schon wie das Hessische Endlängen gefühlt was nirgends dazugehört Das es wichtig zu wissen für die Geschichte die dann danach kommt über die wir wahrscheinlich auch noch sprechen Und hab' mich immer weggeduckt weil ich geklaubt habe, ja Wenn nicht niemand sieht Kann ich nicht gehänselt werden Wo?
00:05:28: als Lehrerin weiß das wahrscheinlich auch sehr gut oder auch überhaupt.
00:05:32: du hast eigene Kinder, Kinder checken das unglaublich schnell wenn sich jemand nicht wehrt.
00:05:37: Ich habe das immer alles geschluckt um dazuzugehören und um mich geliebt zu fühlen.
00:05:42: Und dann im Jahr zwei tausend siebzehn hab ich bei diesen jetzulischen Progesetzten ein Chef ist für mich was anderes gearbeitet als persönliche Assistentin und bekam jeden Tag zu hören.
00:05:56: darf ich dieses Wort sagen Du baust doch nur Scheiße, mit anderen Worten bekriegst du sowieso nichts auf die Reihe.
00:06:05: Also ob das noch nicht reicht?
00:06:07: Dann auch wenn Daniel hier will doch keiner was zu tun haben, dann kannst du dir jetzt vorstellen, was das mit mir gemacht hat.
00:06:16: Hat er einfach früh schon in Panik überhaupt dorthin zu fahren?
00:06:20: Ich habe mich gefragt wozu und ab wo zu taug ich denn dann überhaupt, wenn ich nichts auf der Reihe kriege?
00:06:25: weil wenn du es oft genug hörst glaubst du es irgendwann selbst.
00:06:29: Wann ist es zu meiner Wahrheit geworden?
00:06:31: Bis mich meine Kollegin eines Tages, als sie mal wieder durchs Telefon geprült hat, dann eben erinnert, das musst du dir doch nicht gefallen lassen.
00:06:41: Das ist aber so ein einfacher Satz!
00:06:43: Der reicht da nicht bei diesen vielen Nadelspitzen die dich getroffen haben.
00:06:48: Ist dieser einzelne Satz... Ein Satz der zwar dasteht, aber der diese ganzen Wunden nicht heilen kann.
00:06:55: Wie ist es dann zu dieser Veränderung gekommen?
00:06:59: geheilt bin ich tatsächlich noch nicht.
00:07:02: Allerdings habe ich in dem Moment erst mal gecheckt, sie hat ja recht so muss ich doch gar nicht mit mir umgehen lassen, natürlich hab den Job dort gekündigt.
00:07:12: damit war es natürlich noch nicht getan.
00:07:15: da hast du richtig denn das detailliert immer noch die frage im raum.
00:07:19: ich weiß das noch wie heute wo ich mich zu meinem freunden auf derzeit meinen freund auf die couch setze habe geweint und habe gefragt wozu Tauch ich denn überhaupt.
00:07:29: Und als ob das, keine Ahnung... ...das Universum, wer auch immer gehört hat, werden wir zu einer Geburtstagsparty eingeladen bei Freunden von ihm und dort steht dann dieses kleine Mädchen vor mir, dieses sterbenskranke Mädchen.
00:07:43: Glatscht in die Hände, lacht, tanzt, hüpft und zeigt mir, wie gesund es ist, dass es möglich ist, Lebensfreude zu fühlen, egal was draußen krummlos ist!
00:07:54: Also sie, die krankes zeigt mir Hey, du kannst dich ... Du kannst Lebensfreude spüren.
00:07:59: Das hab ich mir so gedacht.
00:08:01: Ja was?
00:08:02: Dass?
00:08:02: meine Aufgabe ist, anderen schwerkranken Kindern in so einen Strahl der Hoffnung in ihren Alltag zu schicken.
00:08:08: Dieses Mädchen ist also das Symbol für dich, für Veränderungen in Richtung.
00:08:14: mein Selbstwertgefühl wächst, wenn ich weiß, wofür ich da bin.
00:08:18: Ja, das war für mich im Prinzip dann ein so starkes ... Warum ein solch starker Antrieb dass ich habe keine Ahnung, wie ich das machen soll.
00:08:28: Ich hab mir nur gedacht und es kann doch kein Zufall sein!
00:08:32: Es ist mitten steht da vor mir, strahlt mich an und lacht, lacht und zeigt mir das.
00:08:39: und dann hab' ich einfach angefangen mit zu vielen Menschen möglichst drüber zu sprechen erst mal online die ich so online kennengelernt haben und dachte dann oh, es wäre besser wenn nicht mehr Leute damit erreichen.
00:08:54: Und da kamen wir wieder zu dem Punkt.
00:08:56: Ich hab mich ja mal weggedruckt und bloß nicht auffallen, bin dafür durch meine größte Angst auf die Bühne gegangen und habe vor wildframten Menschen gesprochen in den Jahr- und Zweitenzwanzig um meine Geschichte erzählen.
00:09:09: Hab dann gemerkt, oh hey!
00:09:11: Was alles möglich ist, denke ich an das Glaube.
00:09:14: Das geht wirklich.
00:09:16: im Gegensatz dazu habe ich schon als kleines Mädchen gerade was Bühnen betrifft erfahren wie man mit einfachen Tricks und Mitteln das organisieren kann.
00:09:25: Und da war mein Opa einer meiner ersten Lehrer, der meinte als ich auf die Bühne sollte und ein... Ich glaube es war ein Weihnachtsliezigen sollte, er merkte dass ich Lampenfieber habe!
00:09:37: Ich wusste zwar nicht was es ist aber ich hatte Schiss!
00:09:39: So, ich muss vier oder fünf gewesen sein keine Ahnung um.
00:09:42: eher am Ende.
00:09:42: dann weißt du was?
00:09:43: Guck mal ja.. Das was Du gerade fühlst es ist Lampenfieber.
00:09:47: Und ich geb den Tipp, du gehst davor raus stellst dich vorne an die Bühnerin und guckst dir die Leute an in der ersten Reihe.
00:09:54: Und dann überlegst du dir, wie sie aussehen mit langen weißen Unterhosen?
00:09:59: Ich fand das immer schon witzig wenn ich meinen Vater oder meinen Großvater in langen weisen Unterhose gesehen habe weil es immer so seltsam aussieht also ein bisschen wie so ein Michelin-Männchen oder Weihnacht, wie so einen Schneemann... Dann musste ich lachen!
00:10:12: Man hat dann festgestellt, dass wenn man lachen muss, dann ist Zlattenfieber weg.
00:10:16: Er sagte, wenn du nicht rausgehst, wirst dich ein Leben lang dafür ärgern.
00:10:20: Aber wenn du es tust, dann wirst du merken wie ich hinterher, wie du großwürst und wie du wechst und was dir das für Spaß macht Wenn du erkennst dass du anderen Leuten etwas Gutes tun kannst Und das weiß ich noch wie heute.
00:10:33: mein Opa ist zwar schon lange lange tot aber Das war so eine der ersten Geschichten wo ich gesagt habe Ich kann was!
00:10:40: Ich hab meine Helfer Ich kann was und wenn ich Hilfe brauche, dann sollte ich vielleicht zu irgendjemandem gehen und fragen.
00:10:46: Und das ist in vielen Situationen mein positiver Effekt gewesen.
00:10:50: aber ich gerne genauso allerdings subtile auch von Chefs oder von Mitarbeitern die Situation dass sich eigentlich heulend rausrennen möchte.
00:11:03: und ich weiß es ist noch gar nicht so lange her.
00:11:06: ich hatte eine Situation da ging es darum mir wieder erwarten, eine Funktion einer Aufgabe die ich sehr gerne gemacht habe abgenommen worden ist von meinem Chef und eine junge Kollegin sollte das übernehmen.
00:11:19: Und keiner hat ihn mir gesprochen.
00:11:20: aber alle wussten Bescheid, der letzte der Bescheide kriegte war ich und ich war sehr verbittert und sehr erbost hatte Tränen in den Augen und war schon im Begriff zu gehen!
00:11:31: Ich hatte mich schon hingestellt und wollte raus weil ich aus der Situation raus wollte, also soll dieses nicht mehr gesehen werden.
00:11:39: Und dann habe ich geschluckt und habe gesagt nein!
00:11:42: Das hab' ich auch laut gesagt.
00:11:43: Nein!
00:11:44: Ich bleibe hier und halte das aus.
00:11:46: Denn es ist nicht gerecht und es ist nichts in Ordnung.
00:11:49: Es war sofort Ruhe in dem Raum Wann alles erwachsene Menschen waren?
00:11:54: Alles Lehrer Kollegen und auch Psychologe dabei?
00:11:59: Der Psycholoke übernahm als erster das Wort bewertete oder wertete meine Arbeit sehr positiv und da wurde mir deutlich, dass die Situation mit verschiedenen Aspekten besetzt war.
00:12:13: Die ich zum Teil kannte – zum Teil kannte ich sie nicht!
00:12:17: Aber eine fehlende Transparenz führt immer dazu, dass man sich auch die falschen Gedanken macht.
00:12:22: Und das war auch so ein ganz wichtiger Acha-Effekt.
00:12:25: Wenn ich jetzt auf deine Sache zukomme... Ich habe schon ein bisschen recherchiert und du hast mir auch schon einiges erzählt.
00:12:31: Meine deiner wichtigsten Sätze in diesem Zusammenhang sind, das muss ich mir nicht mehr gefallen lassen.
00:12:36: Hattest du schon gesagt?
00:12:37: Du bist das offene Ohr, dass du dir die vielen Jahre lang hinweg gewünscht hast und ohne Druck zeigst du die Abkürzung wie man ohne schlechtes Gewissen den Mutsatz ausspricht.
00:12:51: Und wie muss man sich das genau vorstellen?
00:12:53: was tust du dann mit dem Menschen?
00:12:56: Die Sache ist ja eher, dass es zum ersten.
00:12:59: Ich weiß nämlich auch, mir passiert es zum Beispiel in meiner Partnerschaft.
00:13:03: Mir waren dieses subtile Verhalten gar nicht bewusst.
00:13:07: das ist mir auch wieder durch andere gespielt worden wie mein Partner mit mir spricht.
00:13:12: Das bedeutet die meisten Frauen Auch gerade die im Business ihre Frau stehen und nach außen alles besser reicht haben.
00:13:22: vielleicht dass dir denen erstmal gar nicht bewusst ist wie sie respektlos von ihrer Familie oder ihrem Partner behandelt werden, dass da ganz oft Grenzen übertreten werden und sie das weglächeln.
00:13:36: So wie ich das jahrelang weggeweckelt habe.
00:13:39: Ich hab mich geschehnt drüber zu sprechen, dass die anderen Kinder so mit mir umgehen dürfen.
00:13:46: Jugendliche dann in der Ausbildung.
00:13:48: genauso hab ich mich geschämt.
00:13:49: Ich habe das einfach niemandem erzählt.
00:13:52: Und dadurch konnte man natürlich mich niemand auffangen und halten oder mehr sagen, dass draußen dir nicht gefallen lassen.
00:13:59: Diese Schaden einfach erst mal zu überwinden.
00:14:02: Oder sich bewusst werden nach Momentmal das ist ja bei mir zu Hause auch so.
00:14:07: Dass sie einfach aussprechen dürfen was die ganze Zeit runtergeschluckt und in sich reingefessen haben.
00:14:14: Dann so Stück für Stück so einfach auch mal in sich rein gehen und sich Gedanken machen.
00:14:20: Was sie im Jahr da drinnen schon brodelt war es schon längstmaßig schon längst mal aussprechen wollen.
00:14:26: Weil die, wenn sie sich drin wissen, es ist schon noch auch drauf zu hören, machen immer weiter Schlucken, dass sie in den Tagrundau oder dass sie dann damit aufhören und sich bewusst machen das erstmal wahrnehmen was mit ihnen los ist und dann auch mal wo.
00:14:42: ich würde dem gerne sagen jetzt reicht's so gehst du nicht mehr mit mir um.
00:14:47: wie sprichst denn du mit mir?
00:14:49: jeder ist ja da unterschiedlich.
00:14:52: hier darf er auch seine Worte finden.
00:14:54: Weil ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele Frauen Angst haben, dass der Partner dann geht.
00:14:59: Dass sie alleine dastehen und das Partner ausrastet.
00:15:04: Ich
00:15:05: halte im Raum, dass die dann wirklich eben unter Umständen den Partner mit ins Boot.
00:15:12: Weil es gibt ja durchaus auch Partner, die sich wünschen, dass sie endlich auf dem Tisch klüpft.
00:15:18: Das mache ich jetzt nicht!
00:15:21: Und eine klare Ansage macht...
00:15:23: Für mich war es sehr, sehr schnell in der Schule deutlich dass ich eine ungeheure Macht besitze die über Worte funktioniert.
00:15:32: Mit Worten kann man jemandem aufbauen mit Worten kannst du jemandem zerstören.
00:15:37: das ist glaube auch das was du jetzt formuliert hast und was ich sehr interessant finde.
00:15:41: auch mein Sohn beschäftigt sich damit und er hat mir etwas mit gegeben wo ich zwar die ganzen Jahre schon mal ein bisschen was gehört habe Aber ich habe mich damit nicht beschäftigt, weil ich dachte, du kriegst das schon irgendwie hin.
00:15:55: Du hast das Gefühl wenn du jemanden mit Worten verletzen könntest... Also das sind ja schon so einfache profane Sätze wie.. Wie du hast schon wieder deine Hausaufgaben nicht!
00:16:07: Das ist dieses Schon-Wieder Ist schon eine Verletzung.
00:16:11: Das ist schon ne Übertretung Und mein Sohn beschäftigt sich mit der Thematik gewaltfreie Kommunikation.
00:16:19: hochinteressant ist natürlich für mich auch eine Sache.
00:16:23: Da muss ich ja jedes Mal genau vorher überlegen, was sage ich jetzt konkret?
00:16:28: Das kann ich in einer Konfliktsituation wahrscheinlich dann durchaus tun.
00:16:31: aber im alltäglichen Leben, da musst du wirklich ganz lange an dir selber feilen um das verinnerlichen zu können.
00:16:38: Ich kann mich an dieses wunderbare Bild erinnern, was er mitgegeben hat.
00:16:42: Er hatte mal einen Vortrag gemacht und hat mich dazu eingeladen, es fand ich klasse.
00:16:46: Einmal wie ein Fernglas dann die Hand aufs Herz leben, sozusagen die Beobachtung aus dem Herzen heraus.
00:16:54: Dann diese Überlegungen wie kann man bestimmte Dinge tun und dann erst das handeln?
00:16:59: Ich habe mich natürlich auch noch anderweitig mit diesem Thema beschäftigt weil wenn ich einen Insider vor mir habe da möchte ich ein bisschen was dazu wissen.
00:17:07: Ich bin halt doch neugierig!
00:17:09: Aus dieser Information heraustanden diese drei Säulen des Selbstwertgefühles.
00:17:14: Das ist einmal das positive Selbstkonzept Das Selbstbild und die Selbstakzeptanz.
00:17:20: Und ich muss ganz ehrlich sagen, meine Selbstakzeptanz... Ich bin gut so wie ich bin!
00:17:25: Die habe ich erst in den letzten Jahren bekommen.
00:17:27: Und das war eine faszinierende Situation wo ich dann gesagt hab's aber bescheuert bist du denn gewesen?
00:17:34: Du bist toll so wie du bist!
00:17:35: Du musst dir das nur immer wieder sagen und klar hast du Fehler, aber das hat auch damit nicht zu tun dass du ein toller Mensch bist.
00:17:42: Dazu gehört das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen.
00:17:45: Und die Schwächen gehören zu mir so, wie die stärken auch... ...und diese Säulen können wir aufbauen!
00:17:52: Das war ein total relativ einfaches Konzept.
00:17:55: Eine Regel sieben zwei Eins.
00:17:58: Ich weiß nicht ob du damit was anfangen kannst.
00:18:00: An sieben Tagen etwas finden Was ich gut gemeistert habe.
00:18:04: Also jeden Tag zu sagen, was hab' ich heute gut geschafft?
00:18:07: An zwei Tagen in der Woche Etwas Gutes für sich selber tun Und an einem Tag in der Woche über seine Grenzen gehen, also aus seiner Komfortzone herausgehen.
00:18:17: Das finde ich total klasse und wenn ich mich erinnere es gab mal so eine Challenge im Internet man sollte drei Dinge sagen die einen am Tag geholfen haben den Tag gut zu überstehen über die man sich gefreut hat.
00:18:29: Es gibt ja auch diese Bücher vom Lebenskompassverlag, wo dann jeder Tag so eine Formulierung drin steht.
00:18:37: Was war heute toll?
00:18:38: Was hast du heute gelernt und was kannst du morgen tun oder
00:18:42: sowas?".
00:18:42: Und ich sage das ist immer im Endeffekt das Gleiche!
00:18:45: Mir selber zu sagen, was habe ich gut
00:18:48: gemacht?!
00:18:48: Und was hab' ich an tollen Dingen gesehen und worüber habe ich mich heute gefreut?
00:18:52: Und da noch einmal in der Woche... auf die Bühne gehen oder irgendetwas tun und so sagen, jetzt habe ich meine Komfortzone verlassen.
00:19:00: Und das ist schon wieder etwas wo ich mich drüber freue!
00:19:04: Welche Tipps und Tricks hast du im Gespräch mit deinen Klienten?
00:19:10: Vielleicht auch sogar mit Schülern?
00:19:12: weil gerade Schüler haben ja sehr häufig mit der Pubertät also als kleine Kinder sind sie meistens mit sich selbst zufrieden.
00:19:21: Irgendwann kommt dann Kritik und nein, nein.
00:19:25: Und dann kriegen Sie mit, dass sie doch nicht so gut sind?
00:19:28: Sie haben ja dieses Selbstbild, ich bin schlecht, meine Mama ist die Beste.
00:19:32: Dann kommt natürlich irgendwann dazu in der Pubertät fangen Sie an zu überlegen was bin ich denn nun eigentlich?
00:19:39: Bin ich Fisch oder Fleisch?
00:19:40: Oder bin ich gar nichts?
00:19:42: Was kann ich um was tue, was soll ich?
00:19:45: Wir
00:19:46: sind sehr eher die Frauen, die halt wirklich so im Business ihrer Frau stehen, denen wirklich gut und nach Hause überhaupt nicht auf die Idee kommen wird es dass sie sich oder umständen was sie sich zuhause alles gefallen lassen weil sie's natürlich auch nicht nach außen tragen.
00:20:03: Auf jeden Fall das war sie klar, dass wir sich bewusst machen was sie gut machen, wo sie jeden Tag schon einen Unterschied machen auch am Leben anderer.
00:20:14: Ich finde es noch ganz wichtig, dass sie zum Beispiel sich selbst im Spiegel wieder in die Augen schauen können weil sie ihre Selbstachtung zurück haben.
00:20:25: ich habe mir das zum Beispiel angewöhnt, morgens im Spiele mich anzulachen und zum Beispiel zu fragen was machst du heute um dich lebendig zu fühlen?
00:20:34: Weil die Frage
00:20:35: alleine schon wieder eine Reaktion auslöst.
00:20:40: Dein Gehirn sucht sofort nach einer Antwort.
00:20:42: Wir sind nämlich so gestrickt, wenn wir was gefragt werden, suchen wir sofort nach eine Antwort.
00:20:47: und wenn du dich selber im Spiegel anschaust und fragst ja unten, was machst Du heute um dich lebendig zu fühlen?
00:20:53: Und eben dafür nicht irgendwann, wenn Zeit ist, wenn noch Energie ist sondern einen festen Zeitblock dafür am Kalenderer reservieren und dann etwas machen entweder was die Angst macht oder vor der, bis ihr Angst hattest und was du gerne unbedingt mal noch ausprobiert haben möchtest oder eben etwas, das sich so richtig lebendig fühlen lässt.
00:21:19: So wie als Kind beim Spielen eben wo wir die Zeit vergessen haben, wo wir am liebsten nicht ins Bett wollten oder früh vor Freude auch schon aus dem Bett gerupft sind Und da wirklich einen festen Zeitblock im Kalender reservieren und dann das auch ohne schlechtes Gewissen durchziehen.
00:21:38: und das habe, da bin ich bei dir.
00:21:40: Das ist ein Prozess.
00:21:41: Das kriegst du nicht so von heute auf morgen hin.
00:21:45: Das Interessante ist ja... Bei vielen Menschen sagt man, du bist zu langsam oder du bist nicht schnell genug?
00:21:52: Du bist mich zu clever genug oder du denkst dich um die Ecke.
00:21:56: wenn man dann aber so ist.
00:21:58: Wenn
00:21:59: man dann so ist!
00:22:00: Also mir geht es zum Beispiel so Ich denke unwahrscheinlich schnell um die ecke.
00:22:05: Ich kann sehr schnell arbeiten, ich kann sehr viel arbeiten und ich arbeite in vielen Situationen wesentlich schneller und wesentlich effizienter als manch andere.
00:22:14: Aber
00:22:15: aus dem wird dann kritisch bemerkt Ja du!
00:22:19: Du bist viel zu schnell, du kannst das ja gar nicht abschätzen.
00:22:21: was ich jetzt hier so und so und würde sagen Leute es geht einfach nicht darum was du anders machst als ich sondern jeder von uns hat die Chance etwas zu tun Und jeder soll sich auf das im Bewusstsein, dass das so wie ich es tue für mich gut ist.
00:22:38: Das so wie du das tust, ist für dich gut!
00:22:41: Dieses positive Werten oder die Wertschätzung des anderen ist für mich eines der tragendsten Elemente, der tragenden Säulen des Zusammenlebens und momentan habe ich wirklich das Gefühl, dass diese Säule zumindest angebrochen ist.
00:22:57: Man hat sehr wenig Wertschätzungen.
00:23:02: Einen im Gegenge gebracht wird, egal ob es sich um Politiker handelt.
00:23:06: Ob es sich künstler handelt oder die alltäglichen Dinge handelt... Die kriegen sofort gegen Wind oder Kritik oder Shitstorm.
00:23:20: Lass sie doch tragen was sie wollen!
00:23:22: Es ist doch ihr Bier und Ihr Körper in ihrer Klamotten.
00:23:26: Ihr könnt da etwas anderes tragen aber ich trage das und ich habe diese Person nicht gemacht.
00:23:31: Wenn ich damit niemanden schade, sondern wenn ich damit meine Persönlichkeit ausdrücke, dann ist das doch meine Entscheidung.
00:23:39: Und meine Entscheidung ist nicht deine Entscheidung.
00:23:41: Es sagt zu Tierich auch!
00:23:42: Aber dieses ach du kannst doch nicht so oder du kannst noch nicht dass oder nur sonst auch nicht das... Das ist diese Krux.
00:23:50: Wenn man jahrelang das Gefühl hat, man wird irgendwie untergebuttert.
00:23:55: So formuliere ich das.
00:23:56: Ja?
00:23:57: Und man kommt
00:23:58: auf den Trichter, dass es so ist.
00:23:59: Dann reagiert man ziemlich hart.
00:24:02: Kann das sein?
00:24:04: Mit der Zeit schaukelt sich oder wie sagt man so schön, wenn das Maß voll ist und die Wut dann aus dir rausplatzt, ja dann kommt unter Umständen eine Reaktion, die der andere oder die andere gar nicht von dir erwartet.
00:24:21: weiß ich dich also mich zum Beispiel.
00:24:23: Das sind die Ruhe, die Liebe, die Nette.
00:24:26: Wie können denn die jetzt auf einmal sagen, stopp mit mir nicht mehr?
00:24:31: So ging es natürlich auch diesem Vorgesetzten.
00:24:34: Da hat er das zwar nicht gezeigt.
00:24:36: Ja ja ich habe schon gemerkt dass du... weil ich hab dann immer aufgelegt wenn die Stimme laut wurde.
00:24:45: Ist natürlich auch ein schönes Beispiel!
00:24:47: Das kann man auch machen, ja das ist richtig.
00:24:49: Kannst du denn einfach auflegen wie das ist?
00:24:52: Wollen wir diese Chance geben dich zu beruhigen?
00:24:55: Die Wut, die
00:24:55: in ihm steckt, die musst du nicht abkriegen.
00:24:58: Und ja es kann durchaus auch mal eine Reaktion rauskommen, die anderen durchaus überhaupt nicht von dir erwartet, dass du einfach mal so und auch mal lauter wirst und sagst mir reicht's jetzt bis hier eher und nicht weiter.
00:25:16: Gibt es so ganz typische Anzeichen dafür das man sich dieser Selbstwertgefühl missachtenden Situationen bewusst wird.
00:25:26: Und gibt es dann so ein Prozedere, wie man damit umgehen kann?
00:25:29: Ich
00:25:29: möchte das Wortwahlung sagen, sobald es dir bewusst ist und sobal... Wie du das vollso schön sagst, so bald du dir deinem Wert bewusst bist und dir auch klar bist, dass du die einzige Person ist, die über deinen Wert zu entscheiden hat und nicht das Verhalten anderer.
00:25:48: gerade beim dem Mr.
00:25:50: N und
00:25:50: auch in meiner
00:25:51: Partnerschaft waren das andere Menschen, sogar die Schwester meines Partners, die mich darauf aufmerksam gemacht haben.
00:25:58: Na wie sprichst denn du mit deiner Freundin?
00:26:01: Und dann war es mir natürlich bewusst.
00:26:04: Von da an habe ich's mir eben nicht mehr gefallen lassen.
00:26:08: Von dahin hab' ich natürlich auch gespürt wenn dann solche subtilen Äußerungen kamen.
00:26:14: Liebe
00:26:14: Cornelia!
00:26:15: Ich frag zum Schluss immer wieder meine... Interviewpartner.
00:26:20: Welche drei Tipps gibst du in Bezug auf dein Thema?
00:26:25: Und dann können wir sagen, welche drei Tippwürdest du Jugendlichen und Erwachsenen geben die sich mit dieser Problematik rumschlagen sein eigenes Selbstwertgefühl zu entdecken, zu entwickeln und sich auch gegenüber den anderen zu behaupten.
00:26:41: Es ist auf jeden Fall etwas machen als ich eine Vertraute war so, mit dem du darüber sprechen kannst.
00:26:51: Die dir auch dabei helfen kann dir bewusst zu machen deinen Wertbewusst zu machen.
00:26:57: das erkennst du natürlich selber.
00:26:59: da hat man ja von schon mal auf die Spiegelübung und dann auch das was du diese sieben zwei eins Übungen was es dir gut gelungen durch deine Angst gehen.
00:27:11: mein Anliegen ist es auch den Menschen oder gerade diesen Frauen die sich somit Das Gefühl haben mit angezogenen Handbremsen zu leben, sich wirklich ein paar Mal in ihrem Kalender im festen Block zu reservieren wo sie was machen.
00:27:27: Ohne schlichtes Gewissen was machen, was sie wirklich lebendig fühlen lässt so wie ein deines Kind beim Spielen.
00:27:34: Ich muss gerne sagen dieses Gespräch war jetzt sehr sehr interessant und sehr bemerkenswert für mich.
00:27:40: es hat mir noch mal einiges vor Augen geführt manchmal auch so warum habe ich bestimmte Dinge intuitiv gemacht, wie passt das dazu?
00:27:50: Das heißt es tritt ja alles immer irgendwie miteinander in Verbindung.
00:27:55: Gleichzeitig habe ich nochmal ganz bewusst jetzt erfahren und da möchte ich dir auch ein bisschen wie du sprechen.
00:28:02: Du hast gesagt dass die Frauen das nicht so machen wie du
00:28:07: aber du machst
00:28:07: es ja genau richtig denn du hast daraus gelernt und du hast jetzt ein Business wo du anderen hilfst.
00:28:12: Das heißt du bist ja durch dieses Tal bereits durchgegangen.
00:28:16: Wir haben alle mit unseren Schwierigkeiten und mit unseren Selbstwertproblemen zu kämpfen, bis zu dem Moment wo wir uns das bewusst werden was wir sind wer wir sind.
00:28:27: Genau diesen Prozess den organisierst du für andere weil Du ihn selbst durchlaufen hast.
00:28:33: In dem Zusammenhang wird man auch ganz doll er deutlich.
00:28:36: nochmal und es habe ich dann auch später mit meinen Eltern gemacht Ich habe verziehen!
00:28:42: Ich es wieder gut machen wollte, sondern weil ich erst mir wert bin.
00:28:49: Ich habe mir verziehen für meine Fehler und ich habe den Menschen die bewusste der Unbewusst mehr das Selbstwertgefühl rauben wollten.
00:29:00: Verziehen seitdem geht es mir besser.
00:29:03: Seitdem geht's mir wesentlich besser!
00:29:05: Ich kann meine Eltern wieder in den Arm nehmen?
00:29:08: Ich kann meinen Eltern drücken und ich kann meiner Eltern auch wieder so richtig lieb haben, allerdings in einer
00:29:15: Form
00:29:16: die ich vorher nicht hatte.
00:29:18: Diese Form... Ich bin von dir abhängig, sondern diese Form eine unabhängige, eine klare, liebevolle Gemeinschaft oder Situation, die dazu führt dass es uns beiden besser geht und das man eben nicht mehr aufeinander rumhakt.
00:29:35: Und das habe ich heute wieder ganz bewusst gemerkt und da danke ich dir von Herzen dass du mir das wieder offenbart hast.
00:29:43: Ich danke dir ganz, ganz doll für dieses wunderbare Gespräch und dass wir alle uns verzeihen für die Fehler, die wir tun und dass ich den anderen verzeihe weil wir es uns wert sind.
00:29:56: Danke sehr!
00:29:58: Und das waren Sie schon wieder?
00:30:00: Ja!
00:30:01: Meine Mutmach-Geschichten.
00:30:02: Hier ist Rilo, die Mutmacherin.